Zu meiner Person


Frank Dittrich, geboren 1973, in Frankfurt am Main aufgewachsen und aktuell lebend - in der Stadt, die den größten Flughafen Deutschlands und einen der größten Europas zu bieten hat. 

Dies war vielleicht der Grund, warum das Interesse an der Luftfahrt schon seit der frühen Kindheit gegeben war - die Faszination Airport und das direkt vor der Haustür.

Der berufliche Werdegang führte mich jedoch nicht in ein Cockpit, sondern an einen Schreibtisch im Finanzwesen.

Überhaupt dauerte es lange, bis ich vorne links in einem Flugzeug Platz nahm. Mit einer Bekannten, die einen Privatpilotenschein hatte, ging es dann mal auf einen Rundflug. Es war durchaus faszinierend. Doch Argumente wie "Fliegen ist teuer" sowie der bürokratische Aufwand für den Lizenzerwerb und Lizenzerhalt hielten mich zunächst von der realen Fliegerei ab.

Der intensivere Einstieg in die Fliegerei erfolgte über die Flugsimulation am PC. Im Zusammenschluss mit vielen anderen Flug-Enthusiasten über ein Netzwerk im Internet flog ich in einer virtuellen Welt mit Jetflugzeugen von A nach B unter Nachbildung der realen Bedingungen soweit dies möglich war - Sprechfunkverkehr abhandeln, Freigaben einholen und schön an die "Procedures" halten, sonst gab es von dem virtuellen Lotsen gleich eine "Abmahnung".  

Da dies in der Gemeinschaft mehr Spaß macht habe ich mich einer virtuellen Airline angeschlossen, die World Travel Airline (WTA), die heute unter European Airways firmiert. Der Vorteil dieser Gesellschaft ist, dass es eine überschaubare Anzahl von Piloten gibt, so dass man sich untereinander kennt, es im familiären Rahmen bleibt, was auch persönliche Treffen ermöglicht. Von großem Vorteil war schließlich, dass ich einen Fluglehrer an die Seite gestellt bekommen habe, der mir die fliegerischen Kenntnisse beigebracht hat. Angefangen auf einer Beech Baron 58 durfte ich schließlich rasch auf die Boeing 737 aufsteigen und wurde im Kader der Simulationspiloten aufgenommen. Einen Dank möchte ich an dieser Stelle an Martin B. aus Köln aussprechen, der mich in das "Geheimnis" der virtuellen Fliegerei eingewiesen hat - mein erster Flight Instructor und es sollte nicht der Letzte bleiben.

In der Flugsimulationsszene befanden sich auch einige "echte" Piloten, so dass ich weitere Einblicke in die reale Fliegerei gewinnen konnte. Ich setzte mich mit den Voraussetzungen und den Rahmenbedingungen eines Privatpiloten auseinander (siehe auch Menüpunkt "Pilotenausbildung") und entschloss mich dann, den Schritt zum Privatpiloten anzugehen.

Beim "Frankfurter Verein für Luftfahrt von 1908 e. V." mit Sitz am Flugplatz in Egelsbach erlernte ich das erforderliche Theorie- sowie Praxiswissen und schloss nach 10 Monaten die sog. PPL (A)-Prüfung ab. Diese Lizenz berechtigt zum Fliegen einmotoriger Propellerflugzeuge. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den engagierten Lehrern für den Theorieunterricht sowie bei meinem Fluglehrer Uwe L. aus Zeppelinheim, der mit mir so manche tolle Flugmanöver absolvierte.

Schließlich schloss sich in den Wintermonaten die Nachtflug-ausbildung  an, was nochmal ein Erlebnis für sich darstellte (siehe auch Menüpunkt "Impressionen").

Das Vereinsleben oder Kontakte im privaten Umfeld ermöglichten es andere Fluggeräte auszuprobieren - beispielsweise einen Schnupperflug im Hubschrauber oder auch einen Mitflug im luftigen Motorschirmtrike. Kunstflugmanöver bei einem Fliegercamp waren ein neues Highlight - und es werden noch einige folgen ...

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